Volksstimmefest 2016

Zum 70. Mal fand im Wiener Prater auf der Jesuitenwiese das Volksstimmefest statt.

Vor allem der Auftritt von Esther Bejarano & Microphone Mafia war beeindruckend.

Esther Bejarano wurde nachdem sie 1941 in das Zwangsarbeitslager Neuendorf gesperrt wurde, 1943 nach Auschwitz deportiert. Hier war sie Mitglied des Mädchenorchesters, welches zum täglichen Marsch der Arbeitskolonnen durch das Lagertor musizieren musste.

Die am 15. Dezember 1924 in Saarlouis geborene Tochter eines Oberkantors ist unter anderem Mitbegründerin und Vorsitzende des Internationalen Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.

„Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.“

        – Esther Bejarano

Kurdische Demonstration in Wien

Wien, 20.08.2016

Rund 250 Teilnehmer versammelten sich heute um 16:00 Uhr am Wiener Schwarzenbergplatz um gegen die derzeitige Politik der türkischen Regierung gegen die Kurden und für die Freilassung von Abdullah Öcalan zu demonstrieren. Im Gegensatz zur vorangegangenen Demonstration am Stephansplatz am 13. August kam es diesmal, wohl aufgrund des massiven Polizeiaufgebots und der regen Teilnahme von Pressevertretern zu keinerlei Störaktionen durch türkische Nationalisten. Gegen 18:00 Uhr löste sich die Demonstration nach einem Marsch über die Ringstraße bis vor das Parlament friedlich auf.

Natascha Kampusch

Wien, 19. August 2016
Ich hatte Anfang August das besondere Vergnügen für die Deutsche Presse Agentur (dpa) Frau Natascha Kampusch bei einem Interview zu ihrem neuen Buch fotografieren zu dürfen. Die Fotos wurden in zahlreichen internationalen Medien veröffentlicht.

Die hier gezeigten Bilder wurden in Größe und Qualität eingeschränkt. Alle Fotos können in voller Auflösung und Qualität über dpa Picture-Alliance bezogen werden.

Pro Erdogan Demonstration

Wien 16.07.2016

Heute Nachmittag versammelten sich am Christian Broda Platz etwa 1.200 großteils türkische Demonstranten, um gegen den Putschversuch der vergangenen Nacht und für Präsident Erdogan zu demonstrieren. Dieser bezeichnete den Versuch laut Medienberichten übrigens „als Geschenk Gottes“. Der Demonstrationszug in Wien auf der Mariahilfer Straße verlief zum größten Teil friedlich, jedoch gab es ein kurzes Intermezzo vor einem kurdischen Lokal, bei dem es zu tumultartigen Szenen kam. Die Endkundgebung fand schließlich am Wiener Heldenplatz statt.

Von CV bis Teutonia

Am 28. Juni 2016 veranstalteten die Grünen im Achten einen Informationsspaziergang zu verschiedenen Buden bzw. Gebäuden in denen sich Burschenschaften verschiedenster Couleurs niedergelassen haben.

Auf Wunsch des Veranstalters habe ich diesmal die teilnehmenden Personen anonymisiert, da aber auch diverse Burschenschafter von den Spaziergängern Bilder machten und auf Facebook posteten, habe ich zumindest diese nicht unkenntlich gemacht.

Ein Marsch für Jesus und die Regenbogenparade 2016 (Some content may show male or female nipples)

Wien 18. Juni 2016

Wieder fand in Wien am selben Tag der Marsch für Jesus und die Regenbogenparade statt. Ich unterließ es heuer die Demonstration der Christlich-Katholischen Fundamentalisten am Stephansplatz abzulichten, einfach weil mich diese seltsamen zurückgebliebenen und auch traurigen Gestalten nicht interessierten und ich mir meine gute Laune nicht verderben wollte. Statt dessen konzentrierte ich mich auf die beiden fröhlichen, farbenfrohen und friedfertigen Großveranstaltungen am Wiener Ring.

Zwischen 12 und 15.000 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern spazierten bei Trommelklängen und Blasmusik am Wiener Ring bis zum Heldenplatz, um ihre Nähe zum Christentum zu zeigen. Das manche doch eher seltsamen Gestalten dabei waren, wie z.B. auch einige Burschenschafter ist eine Randerscheinung und kaum erwähnenswert.

Danach zeigten über 130.000 Menschen eindrucksvoll, dass Wien trotz aller Missklänge geschürt durch verschiedene konservative rechte Parteien und Organisationen, eine weltoffene, bunte und fröhliche Stadt ist, in der es im Gegenteil zu viel zu vielen anderen Ländern mittlerweile relativ egal ist, welche sexuelle Ausrichtung der einzelne Mensch hat. Wien ist, wie es scheint, tatsächlich im 21. Jahrhundert angekommen. Ein schönes Zeichen, auch wenn dies, bei der eingangs erwähnten seltsamen Gruppe an Fundis, noch nicht der Fall ist.

Es war schön, laut und wie man an den Bildern sieht, äußerst farbenfroh.

Enjoy the pictures

Ute Bock Cup 2016

Bilder von Blutgrätschen, Musik und guter Laune

Die Freund*innen der Friedhofstribüne und der Wiener Sportklub luden zum diesjährigen Ute Bock Cup

Mit dabei Wiener Blond, Lev Bro, Barka Ensemble, Fatima Spar, Ankazhi Koi und Drum Bock.

Geile Stimmung, geile Musik, tolle Menschen und jede Menge Spass

Kein rechtsextremer Burschenschafter als Bundespräsident!

Wien, 19. Mai 2016, unter dem Motto „Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit!“ demonstrierten heute etwa 1.600 Menschen friedlich gegen den Kandidaten der FPÖ für die Bundespräsidentenwahl am 22. Mai 2016.

Wien, 1. Mai 2016

Beobachtungen beim großen Fest der Sozialdemokratie in Wien.

Fackelzug der sozialistischen Jugend am 30. April 2016

Wien, 30. April 2016

Wie jedes Jahr veranstaltet die sozialistische Jugend einen Fackelzug durch die Wiener Innenstadt. Rund 3.000 Personen nahmen heuer daran teil. Hauptthema war die derzeit katastrophale Lage der Bundesregierung, insbesondere die Performance der SPÖ.