Das erste große Demowochenende 2017

Wien und Linz 3. & 4. Februar 2017

In Wien fand am Freitag der sogenannte Akademikerball in der Wiener Hofburg statt. Während sich in der Burg das rechtsgerichtete Establishment zum alljährlichen Stelldichein begab, demonstrierten 4.000 Antifaschisten auf der Straße gegen die Veranstaltung. Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle und Störungen.

Am Samstag versammelten sich vor allem Demonstrantinnen um gegen die Ungleichbehandlung muslimischer Frauen durch den Staat zu protestieren. Etwa 3.000 Menschen demonstrierten gegen das geplante diskriminierende Hijab Verbot in öffentlichen Ämtern.

Und in Linz fand am Samstag die Demonstration gegen den Burschenbundball statt. Wie das Wiener Gegenstück verlief die Demo ohne Zwischenfälle.

Let them stay! Lasst sie bleiben!

Wien, 26. November 2016

Rund 5.000 Menschen demonstrierten friedlich gegen die derzeitige Abschiebepraxis der österreichischen Bundesregierung, die bereits bestens integrierte Menschen aus ihrem Umfeld reißt und nach Kroatien abschieben lässt. Auch gegen die geplante Notverordnung wurde demonstriert. Obwohl die Demonstration über die durch Weihnachts-Einkäuferinnen stark frequentierte Mariahilferstraße zog, hielten sich die Behinderungen in Grenzen und fand oftmals Sympathie bei vielen Passanten, ganz im Gegensatz zu Berichten in einer berüchtigten kleinformatigen Tageszeitung.

Es kam zu keinen ernsthaften Zwischenfällen, lediglich am Anfang des Demozuges wurden ein paar Bengalen gezündet.

Die Demonstration endete am Ballhausplatz.

Robert Menasse im Werk X-Eldorado

Auf Einladung von DAS BÜNDNIS für Menschenrechte & Zivilcourage diskutierte im Werk X-Eldorado der Journalist Yilmaz Gülüm mit Robert Menasse über eigene und andere Identitäten, Nationalismus und Dummheit.

KZ Auschwitz-Birkenau

Der Name „Auschwitz“ wurde zum Symbol der Shoa.

Von den mehr als 5,6 Millionen Opfern des Holocaust[1] wurden etwa 1,1 Millionen Menschen, darunter eine Million Juden, in Birkenau ermordet. Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet. Weitere 200.000 Menschen kamen zu Tode durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen und medizinische Versuche oder wurden später als zur Arbeit untauglich selektiert und vergast.

KZ Auschwitz – Stammlager

In der Stadt Oświęcim befindet sich das 1947 auf Beschluss des polnischen Parlaments gegründete Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau. Es ist seit 1979 in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit, unter dem 2007 geänderten Namen „Auschwitz-Birkenau – deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager“ eingetragen. Der Gedenkort zählt jährlich 700.000 Besucher.

Volksstimmefest 2016

Zum 70. Mal fand im Wiener Prater auf der Jesuitenwiese das Volksstimmefest statt.

Vor allem der Auftritt von Esther Bejarano & Microphone Mafia war beeindruckend.

Esther Bejarano wurde nachdem sie 1941 in das Zwangsarbeitslager Neuendorf gesperrt wurde, 1943 nach Auschwitz deportiert. Hier war sie Mitglied des Mädchenorchesters, welches zum täglichen Marsch der Arbeitskolonnen durch das Lagertor musizieren musste.

Die am 15. Dezember 1924 in Saarlouis geborene Tochter eines Oberkantors ist unter anderem Mitbegründerin und Vorsitzende des Internationalen Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.

„Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.“

        – Esther Bejarano

Kurdische Demonstration in Wien

Wien, 20.08.2016

Rund 250 Teilnehmer versammelten sich heute um 16:00 Uhr am Wiener Schwarzenbergplatz um gegen die derzeitige Politik der türkischen Regierung gegen die Kurden und für die Freilassung von Abdullah Öcalan zu demonstrieren. Im Gegensatz zur vorangegangenen Demonstration am Stephansplatz am 13. August kam es diesmal, wohl aufgrund des massiven Polizeiaufgebots und der regen Teilnahme von Pressevertretern zu keinerlei Störaktionen durch türkische Nationalisten. Gegen 18:00 Uhr löste sich die Demonstration nach einem Marsch über die Ringstraße bis vor das Parlament friedlich auf.

Von CV bis Teutonia

Am 28. Juni 2016 veranstalteten die Grünen im Achten einen Informationsspaziergang zu verschiedenen Buden bzw. Gebäuden in denen sich Burschenschaften verschiedenster Couleurs niedergelassen haben.

Auf Wunsch des Veranstalters habe ich diesmal die teilnehmenden Personen anonymisiert, da aber auch diverse Burschenschafter von den Spaziergängern Bilder machten und auf Facebook posteten, habe ich zumindest diese nicht unkenntlich gemacht.

Ute Bock Cup 2016

Bilder von Blutgrätschen, Musik und guter Laune

Die Freund*innen der Friedhofstribüne und der Wiener Sportklub luden zum diesjährigen Ute Bock Cup

Mit dabei Wiener Blond, Lev Bro, Barka Ensemble, Fatima Spar, Ankazhi Koi und Drum Bock.

Geile Stimmung, geile Musik, tolle Menschen und jede Menge Spass

Kein rechtsextremer Burschenschafter als Bundespräsident!

Wien, 19. Mai 2016, unter dem Motto „Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit!“ demonstrierten heute etwa 1.600 Menschen friedlich gegen den Kandidaten der FPÖ für die Bundespräsidentenwahl am 22. Mai 2016.