Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Wien Schwechat, 13.03.2017

Etwa 80 Aktivistinnen folgten dem Aufruf der Plattform Refugees Welcome und versammelten sich heute um 14:00 Uhr am Wiener Flughafen, um gegen die Deportation von Asylsuchenden zurück in die Krisenregion Afghanistan zu demonstrieren. Die Veranstaltung verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Antifašistická mobilizácia 2017 / Bratislava

Bratislava 11.03.2017 / About 1.100 people demonstrated on Saturday in the beautiful city of Bratislava against nationalism, racism and for human rights. It was a loud but absolut peacefull demonstration and no police action was necessary. I asked a girl if she is afraid for a counter demonstration by nationalists, but she told me, those people must not go on the streets because they are already in the parliament. It seems they have the same situation like Austria. There was only one sign of the nationalists, a transparent in a window with the words „na straż nastať!“ which means something like „the guard will come“.

Edit: Okay, my mistake.

„Na stráž“ was a fascist greeting, something like „heil hitler“
And nastat is : „pissing“ or „piss on that“

Let them stay! Lasst sie bleiben!

Wien, 26. November 2016

Rund 5.000 Menschen demonstrierten friedlich gegen die derzeitige Abschiebepraxis der österreichischen Bundesregierung, die bereits bestens integrierte Menschen aus ihrem Umfeld reißt und nach Kroatien abschieben lässt. Auch gegen die geplante Notverordnung wurde demonstriert. Obwohl die Demonstration über die durch Weihnachts-Einkäuferinnen stark frequentierte Mariahilferstraße zog, hielten sich die Behinderungen in Grenzen und fand oftmals Sympathie bei vielen Passanten, ganz im Gegensatz zu Berichten in einer berüchtigten kleinformatigen Tageszeitung.

Es kam zu keinen ernsthaften Zwischenfällen, lediglich am Anfang des Demozuges wurden ein paar Bengalen gezündet.

Die Demonstration endete am Ballhausplatz.

Kraków im Herbst

Mitunter grandiose Graffiti, Häuser an denen der Zahn der Zeit nagt, Haustore die Geschichten erzählen, eine Menge hübsch renovierte historische Gebäude, eine recht mächtige Burg/Schloß sogar mit eigenem feuerspeienden Drachen. Soviel zu einem drei Stunden Spaziergang durch Polens zweitgrößter Stadt.

Volksstimmefest 2016

Zum 70. Mal fand im Wiener Prater auf der Jesuitenwiese das Volksstimmefest statt.

Vor allem der Auftritt von Esther Bejarano & Microphone Mafia war beeindruckend.

Esther Bejarano wurde nachdem sie 1941 in das Zwangsarbeitslager Neuendorf gesperrt wurde, 1943 nach Auschwitz deportiert. Hier war sie Mitglied des Mädchenorchesters, welches zum täglichen Marsch der Arbeitskolonnen durch das Lagertor musizieren musste.

Die am 15. Dezember 1924 in Saarlouis geborene Tochter eines Oberkantors ist unter anderem Mitbegründerin und Vorsitzende des Internationalen Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.

„Ihr habt keine Schuld an dieser Zeit. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts über diese Zeit wissen wollt. Ihr müsst alles wissen, was damals geschah. Und warum es geschah.“

        – Esther Bejarano

Kurdische Demonstration in Wien

Wien, 20.08.2016

Rund 250 Teilnehmer versammelten sich heute um 16:00 Uhr am Wiener Schwarzenbergplatz um gegen die derzeitige Politik der türkischen Regierung gegen die Kurden und für die Freilassung von Abdullah Öcalan zu demonstrieren. Im Gegensatz zur vorangegangenen Demonstration am Stephansplatz am 13. August kam es diesmal, wohl aufgrund des massiven Polizeiaufgebots und der regen Teilnahme von Pressevertretern zu keinerlei Störaktionen durch türkische Nationalisten. Gegen 18:00 Uhr löste sich die Demonstration nach einem Marsch über die Ringstraße bis vor das Parlament friedlich auf.

Pro Erdogan Demonstration

Wien 16.07.2016

Heute Nachmittag versammelten sich am Christian Broda Platz etwa 1.200 großteils türkische Demonstranten, um gegen den Putschversuch der vergangenen Nacht und für Präsident Erdogan zu demonstrieren. Dieser bezeichnete den Versuch laut Medienberichten übrigens „als Geschenk Gottes“. Der Demonstrationszug in Wien auf der Mariahilfer Straße verlief zum größten Teil friedlich, jedoch gab es ein kurzes Intermezzo vor einem kurdischen Lokal, bei dem es zu tumultartigen Szenen kam. Die Endkundgebung fand schließlich am Wiener Heldenplatz statt.

Ein Marsch für Jesus und die Regenbogenparade 2016 (Some content may show male or female nipples)

Wien 18. Juni 2016

Wieder fand in Wien am selben Tag der Marsch für Jesus und die Regenbogenparade statt. Ich unterließ es heuer die Demonstration der Christlich-Katholischen Fundamentalisten am Stephansplatz abzulichten, einfach weil mich diese seltsamen zurückgebliebenen und auch traurigen Gestalten nicht interessierten und ich mir meine gute Laune nicht verderben wollte. Statt dessen konzentrierte ich mich auf die beiden fröhlichen, farbenfrohen und friedfertigen Großveranstaltungen am Wiener Ring.

Zwischen 12 und 15.000 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern spazierten bei Trommelklängen und Blasmusik am Wiener Ring bis zum Heldenplatz, um ihre Nähe zum Christentum zu zeigen. Das manche doch eher seltsamen Gestalten dabei waren, wie z.B. auch einige Burschenschafter ist eine Randerscheinung und kaum erwähnenswert.

Danach zeigten über 130.000 Menschen eindrucksvoll, dass Wien trotz aller Missklänge geschürt durch verschiedene konservative rechte Parteien und Organisationen, eine weltoffene, bunte und fröhliche Stadt ist, in der es im Gegenteil zu viel zu vielen anderen Ländern mittlerweile relativ egal ist, welche sexuelle Ausrichtung der einzelne Mensch hat. Wien ist, wie es scheint, tatsächlich im 21. Jahrhundert angekommen. Ein schönes Zeichen, auch wenn dies, bei der eingangs erwähnten seltsamen Gruppe an Fundis, noch nicht der Fall ist.

Es war schön, laut und wie man an den Bildern sieht, äußerst farbenfroh.

Enjoy the pictures

Greece mon Amour

Ein paar simple Urlaubsfotos aus meinem liebsten Land mit jeder Menge Landschaft, Blumen, Blüten, Menschen und Tieren.

Meteora/Griechenland Juni 2016

Wir waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

Ein schweres Gewitter zog auf, als wir die Straße zu den Meteorafelsen hinauf fuhren. Eine unglaubliche Lichtstimmung entstand und ich blieb solange es ging auf einer der Felsnadeln um Fotos zu machen. Erst als der Regen zu stark wurde und die ersten Blitze einschlugen, zog ich mich zurück. Es hat sich ausgezahlt.